1. Was ist White Widow feminisiert von Royal Queen Seeds für eine Sorte?
White Widow feminisiert von Royal Queen Seeds ist ein fotoperiodischer Hybrid auf Basis von White Widow S1. Die Sorte gilt als niederländischer Coffeeshop-Klassiker und wird als ausgewogener Mix aus Indica- und Sativa-Eigenschaften beschrieben, der sich sowohl für Indoor- als auch für Outdoor-Projekte eignet.
2. Welchen genetischen Hintergrund hat diese White-Widow-Variante?
Die RQS-Version von White Widow basiert auf White Widow S1, also einer stabilisierten Linie der ursprünglichen White-Widow-Genetik. In der Praxis bedeutet das: ein hybrides Profil mit deutlichem Harzaufbau und der typischen Struktur der klassischen White-Widow-Familie, ergänzt um eine feminisierte, auf moderne Setups optimierte Selektion.
3. Wie lange dauert die Blütezeit von White Widow feminisiert?
Für White Widow feminisiert werden in der Regel 8–10 Wochen Blütezeit angegeben. In vielen Steckbriefen wird betont, dass die Sorte relativ gut planbar ist und bei sauber geführter Kultur meist stabil in diesem Zeitfenster bleibt. Im Freiland liegt der empfohlene Erntezeitpunkt Anfang Oktober, was sie für Regionen mit mittellangen Sommern attraktiv macht.
4. Welche Erträge sind indoor realistisch?
Herstellerangaben nennen rund 450–500 g/m² unter guten Indoor-Bedingungen. Dieser Bereich setzt ein durchdachtes Setup mit ausreichender Lichtleistung, passender Düngung und einer stabilen Umgebung voraus. Für Anwender, die eine Kombination aus kompakter Wuchshöhe und solidem Ertrag suchen, ist White Widow daher eine häufig gewählte Option.
5. Welche Erträge sind outdoor realistisch?
Outdoor werden für White Widow feminisiert etwa 550–600 g pro Pflanze genannt, sofern die Sorte in einem warmen, möglichst sonnigen Klima mit genügend Platz und stabilem Pflegekonzept kultiviert wird. In nördlicheren Regionen kann der Ertrag geringer ausfallen, wenn die Saison wetterbedingt früher endet oder die Versorgung nicht optimal ist.
6. Wie hoch wird White Widow indoor und outdoor?
Indoor wird White Widow typischerweise etwa 60–100 cm hoch, was sie für standardisierte Zeltgrößen und Boxen sehr attraktiv macht. Outdoor kann sie rund 150–190 cm erreichen und entwickelt dann eine deutlich buschigere Struktur mit ausgeprägten Blütenständen. Damit liegt die Sorte in einem gut steuerbaren Höhenbereich, ohne extrem niedrig oder extrem hoch zu werden.
7. Wann ist der typische Erntezeitpunkt im Freiland?
Für Projekte im Freien wird bei White Widow in der Regel eine Ernte Anfang Oktober empfohlen. In Regionen mit langen, warmen Sommern kann dieses Fenster voll ausgenutzt werden, während in kühleren Zonen teilweise eine etwas frühere Ernte sinnvoll ist, um Wetterrisiken auszugleichen. In jedem Fall sollte das lokale Klima bei der Planung mitberücksichtigt werden.
8. Wie wird Aroma- und Sortenprofil von White Widow beschrieben?
Das Aromaprofil von White Widow wird als erdig, kiefernartig und würzig beschrieben, häufig mit feinen Zitrus- oder Pfeffer-Noten. Nutzer, die ein klassisches, harzbetontes Profil statt extrem fruchtiger oder süßer Linien suchen, ordnen White Widow oft als klaren Hybrid-Klassiker ein. Der Sortencharakter wirkt insgesamt intensiv, strukturiert und körperbetont.
9. Welches THC-Zuchtziel nennt der Züchter?
Royal Queen Seeds gibt für White Widow ein THC-Zuchtziel von rund 19 Prozent an, bei niedrigem CBD-Bereich. Die Zuchtziel-Details sind in der Sortenbeschreibung im Abschnitt „Herkunft, Genetik und Zuchtziel“ hinterlegt.
10. Für welche Projekte oder Nutzer ist White Widow besonders interessant und für welches Erfahrungslevel ist sie geeignet?
White Widow ist ideal für Anbauprojekte mit Fokus auf verlässliche Hybrid-Performance, etwa:
• kompakte Indoor-Setups mit begrenzter Höhe
• Allround-Sortimente im Retail, die einen bekannten Klassiker abbilden sollen
• Nutzer, die ein balanciertes, harzbetontes Profil mit klarer Genetik suchen
Vom Erfahrungslevel her ist White Widow gut für ambitionierte Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Die Sorte gilt als relativ pflegeleicht, verzeiht kleinere Fehler eher als sehr empfindliche Speziallinien und liefert bei sauberer Kulturführung trotzdem Ergebnisse, die auch für erfahrene Nutzer interessant bleiben.